Fahrspaß und Agilität sind Eigenschaften des A1, die ABT bei der Veredlung des Audi-Modells noch einmal unterstreichen wollte. ABT POWER hauchte dem flotten Kleinen mehr Leistung ein, sodass aus den 86 PS des 1.2 TFSI nunmehr 115 PS wurden; der 1.4 TFSI leistet nach der Frischzellenkur 150 PS statt der serienmäßigen 122 PS. Auch der sparsame 1,6 Liter-Selbstzünder steht jetzt noch besser im Futter: Abhängig von der Basisleistung gehen bis zu 125 Dieselpferde zu Werke. Fahrwerksfedern und ein tieferer Schwerpunkt lassen das Fahrzeug „satt“ auf der Straße liegen. Sehr zur Freude vor allem auf kurvenreichem Parcours.
Cool, trendy, extravagant – in diesen unterschiedlichen Designvarianten wird der ABT A1 ins Rennen geschickt. Alle Versionen sind echte Hingucker: Das leuchtend rote Modell „KLECKS“ mit dem saloppen Farbtupfer steht für den urbanen Lifestyle im A1. „ALOHA“ nennt man im Hause ABT den gelassenen „Beachboy“ für alle, die relaxten Spaß bevorzugen. Immer unter Strom ist der „böse Bruder“ der beiden anderen Versionen: „HIGH-VOLTAGE“ heißt das „giftigste“ Skull-Design.
Bei allen drei Versionen spiegelt sich die charakteristische Optik in witzigen Details wider: Kotflügeleinsätze, Heckschürzeneinsatz, Heckspoiler, Spiegelkappen, Frontlippe und Seitenschweller sind in den offensiven Farben Grasgrün (HIGH-VOLTAGE), Lavendel (ALOHA) oder Alu-gebürstet (KLECKS) gehalten. Und die Fußmatten greifen das Design-Motiv ebenfalls auf. „Nie war es schöner, guten Geschmack mit den Füßen zu treten“, dachte man bei den Allgäuern. (auto-reporter.net/sr)
Der 1974 als Beifahrer von Walter Röhrl auf einem Opel Ascona A Rallye-Europameister gewordene Jochen Berger ist am Montag (26. Juli) in der Uni-Klinik Mainz im Alter von 64 Jahren gestorben.
Berger war der erste Profi-Beifahrer Deutschlands und fuhr von 1972 bis 1976 mit Walter Röhrl. Bis 1992 arbeitet er dann als erfolgreicher Teammanager der Opel-Motorsport-Abteilung und betreute u.a. das Opel-WM-Team. Bis zu seinem Ruhestand im Jahr 2006 war Berger dem Unternehmen als Leiter Wettbewerbsanalysen sowie bis Ende 2009 als Markenbotschafter verbunden. (auto-reporter.net/br)
In den USA startet der Verkauf des Chevrolet Volt, und ausgewählte Händler nehmen inzwischen die ersten Kundenaufträge entgegen. Joel Ewanick, Vice President für das US-Marketing bei GM beschreibt die Situation so: „Wenn der Chevrolet Volt ein kleiner Lebensmittelladen wäre, so wäre heute der Tag, an dem wir das ‚Geöffnet’-Schild heraushängen.“
Angeboten wird der Volt für 41.000 US-Dollar. Viel Geld in einem Land, das sich gerade aus der größten Automobilkrise der Nachkriegsgeschichte herausmanövrieren will. Für GM hängt viel vom Verkaufserfolg dieses Fahrzeugs ab, und deshalb überlässt man den Kauf nicht dem Zufall: Volt-Käufer können eine Gutschrift von bis zu 7.500 Dollar auf ihre Einkommensteuer sowie weitere staatliche und standortabhängige Steuergutschriften beantragen.
Die Auslieferung soll im Laufe dieses Jahres bei zunächst noch eingeschränkten Produktionszahlen in Kalifornien, New York, Michigan, Connecticut, Texas, New Jersey sowie in Washington, D.C. beginnen. Im ersten vollen Produktionsjahr 2011 sollen 10.000 Wagen vom Band rollen, für 2012 ist eine Steigerung auf 30.000 Stück geplant. In Europa kommt der Volt Ende 2011 als Opel Ampera auf den Markt. (auto-reporter.net/br)
Der Ausnahmecellist Daniel Müller-Schott und sein Duopartner Robert Kulek spielen am 9. Oktober 2010 (ab 20 Uhr) im Audi Forum Neckarsulm drei Sonaten von Brahms, Schubert und Schostakowitsch. Das Duo entführt das Publikum auf eine kleine Zeitreise und wendet sich dabei zunächst der romantischen Sonate für Klavier und Violincello Nr.1 e-Moll op. 38 von Johannes Brahms zu. Die Künstler unternehmen einen Ausflug in die Wiener Klassik mit der Sonate von Franz Schubert für Apreggione (Violincello) und Klavier in a-Moll D 821. Den Kontrast bildet die Sonate für Violincello und Klavier in d-Moll op. 40 des russischen Komponisten Dmitri Schostakowitsch.
Karten sind im Audi Forum Neckarsulm unter 07132-3170110 sowie an allen ReserviX-Vorverkaufsstellen (www.reservix.de) für 25 Euro erhältlich. Beim Konzert erhalten Schwerbehinderte bei Vorlage des Ausweises den ermäßigten Preis. Die Begleitperson erhält freien Eintritt. (auto-reporter.net/br)
Die Ausrichtung auf die Nachfolgegeneration und die hohe Nachfrage nach A- und B-Klasse erfordern im Mercedes-Benz-Werk Rastatt mehr Personal. Daher haben Werkleitung und Betriebsrat beschlossen, bis Jahresbeginn 2011 die Stammbelegschaft des Werks um rund 400 Mitarbeiter zu erhöhen.
Die unbefristeten Arbeitsplätze werden sich aus der Übernahme von Zeitarbeitskräften vom Werk Rastatt sowie von bisher befristeten Mitarbeitern vom Werk Ludwigsfelde und der freiwilligen Versetzung von Mitarbeitern anderer Werke zusammensetzen. Auch vereinbart wurde, alle Jungfacharbeiter der Einstelljahrgänge 2006 und 2007 in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis zu übernehmen.
Mit den zusätzlichen Mitarbeitern soll im zweiten Halbjahr 2010 die Fahrzeugproduktion pro Schicht erhöht werden. Zudem will man im ersten Halbjahr 2011 auf einen Dreischicht-Betrieb mit 6-Tage-Produktion umstellen. (auto-reporter.net/br)
Bei Autofahrten ins europäische Ausland hat immer auch eine Warnweste an Bord zu sein. Wer bei Panne oder Unfall das Auto verlassen muss, geht ein hohes Risiko ein, vom fließenden Verkehr erfasst zu werden, warnen Dekra-Unfallexperten. Deshalb sind Autofahrer in Frankreich, Kroatien, Montenegro, Norwegen, Österreich, Portugal, Rumänien (über 3,5 t) und Tschechien verpflichtet, eine Warnweste ständig mitzuführen und bei Bedarf anzulegen. In anderen Ländern wiederum gibt es nur eine Tragepflicht bei Panne oder Unfall, so etwa in Belgien, Bulgarien, Italien, Luxemburg, Rumänien, der Slowakei, Slowenien und Spanien. Teilweise ist für alle Insassen eine solche Weste vorgeschrieben. Die Warnwesten müssen der europäischen Norm EN 471 entsprechen; erkennbar an dem entsprechenden Label.
Für Autofahrer, die keine Warnweste griffbereit im Fahrzeug mitführen, kann es teuer werden. In einigen Ländern droht für diese Nachlässigkeit schon mal ein Knöllchen. Die fälligen Bußgelder, vor allem für das Nichtanlegen, können die Urlaubskasse stark schröpfen. Der Mindestsatz in Belgien beispielsweise beträgt 50 Euro, in Portugal sogar 120 Euro. Urlauber aufgepasst: In Portugal gilt die Vorschrift nur für im Land zugelassene Fahrzeuge und betrifft deshalb auch Mietwagen. In einigen Ländern gelten die Vorschriften auch für Motorradfahrer. Es ist daher ratsam, sich über die Praxis im Urlaubsland vorab zu informieren.
Hierzulande sind derzeit nur Fahrer gewerblich genutzter Fahrzeuge zum Mitführen der Weste verpflichtet. Zur eigenen Sicherheit sollten aber auch private Autofahrer die Warnweste im Fall des Falles tragen, um vor allem bei schlechten Sichtverhältnissen übersehen zu werden. (auto-reporter.net/sr)
In einer Woche startet in München die Straßenrallye für Elektrofahrzeuge „e-miglia“, die die Alpen überquert und vom Automobilclub von Deutschland (AvD) unterstützt wird. Faszinierende Zukunftsmobile vom sportlichen Roadster über elektrisierte Motorräder, dreirädrige Twikes bis hin zu einem Multitruck machen sich am 3. August 2010 auf den Weg.
Im Minutentakt wird AvD-Präsident Rudolf Graf von der Schulenburg die Fahrzeuge ab 9 Uhr auf die Strecke schicken und somit automobile Geschichte fortschreiben. Der Name der Veranstaltung impliziert nicht zufällig ein Stück Motorsportgeschichte: Die von 1927 bis 1957 in Italien ausgetragene Straßenrallye „Mille Miglia“. Auch damals waren zahlreiche AvD-Motorsportler mit ihren Sportwagen erfolgreich dabei. Allen voran der ehemalige AvD-Sportpräsident Fritz Huschke von Hanstein, der die „Mille Miglia“ 1940 gewann. Somit ist das Engagement des Klubs für die neue „e-miglia“ nur logisch und konsequent. Die E-Rallye überträgt den Kult-Wettbewerb in die Neuzeit. Zudem soll sie zeigen wie konkurrenz- und leistungsfähig Elektrofahrzeuge seien.
Die Teilnehmer werden bis zur Zieleinfahrt am 6. August im norditalienischen Rovereto insgesamt 560 Kilometer zurücklegen. Anspruchsvolle Bergetappen und Sonderprüfungen werden Technik und Fahrer bei der „e-miglia“ täglich herausfordern. Bereits am Vorabend des Starts können Zuschauer die ganze Bandbreite erleben, wenn auf dem Gelände des TÜV Süd in der Ridlerstraße in München die E-Mobile und Teams in einem offenen Fahrerlager gegen 17 Uhr präsentiert werden. (auto-reporter.net/sr)
Mitsubishi Fuso hat jetzt mit dem „Duonic“-Getriebe M038S6 das erste Doppelkupplungsgetriebe für Lkws vorgestellt. Gegenüber einem vollautomatischen Wandlergetriebe erreicht es geringere Kraftstoffverbräuche und damit geringere Abgasemissionen. Wie beim vollautomatischen Getriebe gibt es bei diesem automatisierten Getriebe Gas- und Bremspedal sowie einen Wählhebel für die automatische oder die manuelle Gangwahl.
Das Getriebe verfügt über sechs Vorwärtsgänge und einen Rückwärtsgang sowie die P-Funktion für sicheres Parken. Die verschleißfreie Nasskupplung senkt die Unterhaltskosten, da der Austausch verschlissener Kupplungsscheiben entfällt. Eine Kriechfunktion, wie sie bei Automatikgetrieben mit Drehmomentwandler üblich ist, ermöglicht eine einfache Geschwindigkeitskontrolle bei langsamer Fahrt wie etwa beim Rangieren oder bei „Stop and Go“, und auch das Anfahren am Berg wird erleichtert. (auto-reporter.net/br)
Ein Internetradio für unterwegs und eine Kamera, die all das aufzeichnet, was der Fahrer sieht: Sind das clevere Ideen für lange Autofahrten oder braucht man das nicht? Von FOCUS-Redakteur Matthias Matting
Der Aufsichtsrat der Porsche AG hat in seiner heutigen Sitzung grünes Licht für die Serienentwicklung des Porsche 918 Spyder gegeben. Die überwältigende Resonanz von Öffentlichkeit und Kunden führte jetzt zum Auftrag an den Porsche-Vorstand, auf Basis der Studie ein Serienfahrzeug zu entwickeln. Die Konzeptstudie des Hochleistungs-Mittelmotorsportwagens mit Plug-in-Hybrid-Technik hatte bei ihrem Debüt auf dem Genfer Automobilsalon 2010 sowie auf der Auto China in Peking weltweit für Furore gesorgt.
Michael Macht, Vorsitzender des Vorstandes der Porsche AG: „Die Umsetzung des 918 Spyder in einer limitierten Serie zeigt, dass wir mit dem Ansatz Porsche Intelligent Performance sowie der Verbindung von Höchstleistung und effizienten Antriebskonzepten den richtigen Weg für die Marke Porsche eingeschlagen haben. Wir werden den 918 Spyder in Weissach entwickeln und in Zuffenhausen produzieren. Das ist auch eine gute Entscheidung für den Standort Deutschland.“
Die Konzeptstudie des 918 Spyder ermöglicht einerseits CO2-Emissionen von lediglich 70 g/km, – entsprechend 3,0 l/100 km – andererseits Fahrleistungen eines Supersportwagens. Diese höchst effiziente Antriebstechnik verbindet der 918 Spyder mit beeindruckendem Design und Rennsport-Hightech. In den kommenden Monaten werden weitere Produktdetails des 918 Spyder festgelegt. (Auto-Reporter.NET/pha)